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Einleitung

Ich bin ein langjähriger Sammler alter Emailschilder, der auch gerne mal etwas tauscht, dazukauft oder verkauft. Vor ein paar Jahren habe ich diese Seite gemacht, habe aber heute schlicht keine Zeit mehr, sie aktuell zu halten...
:-(

Alle meine Schilder sind unrestauriert, ich suche und sammle möglichst perfekte Zustände. Restaurieren ist für mich kein Thema, an einem gespachtelten Airbrushschild kann eigentlich niemand Freude haben.

Ich bin auch keiner dieser allwissenden Schildergötter, die keinen anderen Lebensinhalt haben. Horten ist nicht sammlen und gefallen muss ein neues Schild erst einmal mir und meiner Familie. Ein spezielles Sammelgebiet habe ich nicht, ich sammle einfach, was gefällt.

Gerne kaufe ich auch ganze Sammlungen, Cash zu fairen Preisen oder helfe Ihnen beim Verkaufen Ihrer Schilder. Ein umfangreiches Beziehungsnetz garantiert gute Erlöse.

 

Etwas Geschichte über Emailschilder

Ein Emailleschild, auch Emailschild, ist ein Blechschild mit einem Schutzüberzug aus Emaille. Emaille ist eine glasharte Schutzschicht, die auf Metalloberflächen aufgebrannt wird. Sie verhindert das Rosten. Die sehr glatte Oberfläche wird nicht so schnell schmutzig. Emaille ist temperaturbeständig und säureresistent. Bei starkem Stoss zerbricht sie und blättert ab.

Emailleschilder sind Reklame- bzw. Werbeträger, deren Blütezeit zwischen 1890 und 1960 lag. Ludwig Stollwerck gilt als der Erfinder der Emailleschilder für Reklamezwecke. Die Möglichkeit, ein „witterungsbeständiges Dauerplakat“ für die Aussenwerbung zu schaffen, hatte ihn fasziniert. 1893 liess er die ersten „Reklameplakate im Zuckerguss-Verfahren“ bei Schulze & Wehrmann in Elberfeld produzieren, dem ersten industriellen Emaillierwerk für Reklameschilder in Deutschland. Schon bald wurden die Emailleschilder zu einem herausragenden Markenzeichen von Stollwerck; das 1895 gefertigte Schild „Stollwerck Chocolade & Cacao“ ist heute ein gesuchtes Sammelobjekt.

Viele grosse Produzenten von Konsumgütern erkannten rasch die Werbewirkung der dauerhaften Reklameschilder. Aber auch als Firmen- oder Praxisschild eignete sich diese Form der Werbung. An den Eingängen der Geschäftshäuser, teilweise mit mehreren Hinterhöfen, fand man oft eine Ansammlung vieler Emailleschilder, im Volksmund z.Z. auf „Stummer Portier“ genannt, mit den Namen der dort ansässigen Unternehmen und den jeweiligen Etagen- und Hofnummern.

Julius Maggi war einer der Pioniere und nutzte emaillierte Schilder aus Stahl zigtausendfach, um so die Position seiner Produkte auf dem ganzen europäischen Markt auszuweiten und zu festigen. Viele andere folgten seinem Beispiel, so dass die Emaille- und Blechschilderindustrie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine nicht unwichtige Rolle in der europäischen Wirtschaft spielte. In vielen Ländern gab es grosse Fabriken, in denen, oft nach Vorlagen bekannter Graphiker und Kunstmaler, Reklameschilder in diversen Techniken (Schablone, Lithographie) hergestellt wurden.

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die massenhaft auftretende Reklame oft als Blechpest bezeichnet, heute sind gut erhaltene Emailleschilder/Emailschilder häufig gesuchte Raritäten. Auch heute gibt es immer noch alte emaillierte Strassenschilder und Hausnummern.

 

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